Warum gerade der Hund so “beliebt” ist als Versuchstier


Weshalb wird gerade der Hund als Versuchstier eingesetzt?

Der Hund gilt seit jeher als des Menschen treuester Kamerad, zurecht, doch seine Anhänglichkeit wurde ihm oft zum Verhängnis. Als domestiziertes Lebewesen ist er in geradezu fataler Weise abhängig davon, was wir Menschen mit ihm und aus ihm machen. Vom Jagdhund über den Lawinenhund, Schlittenhund, Wachhund, Blindenhund, Kettenhund, Meldehund, Minensuchhund, Drogenhund, Hüte- und Hirtenhund, Kampfhund, Polizeihund, Weltraumhund und Versuchshund reicht die Palette der Bezeichnung für die „Gebrauchshunde“. Daneben ist er noch Familienhund, Schoßhund und Spielgefährte für unsere Kinder. Es ist noch viel Aufklärung zu leisten, was unseren Umgang mit diesen liebenwerten Vierbeinern und ihre „Hundewelt“ betrifft.

Welche Hundesrasse wird bevorzugt eingesetzt?

Beagle-Hunde erfreuen sich wegen ihrer sprichwörtlichen Sanftmütigkeit besonderer Beliebtheit. Sie werden von den Pharma /Chemie-Konzernen oder in „Versuchstierzuchtfarmen“ en masse produziert. Letztere bieten sie per Katalog bereits voroperiert an, darunter mit entnommenem Auge (Enukleation) oder durchtrennten Stimmenbändern (Devokalisierung). Mit lebensverachtendem Zynismus werben diese Betriebe, die sich seit den 50er Jahren weltweit etabliert haben, für ihre „Produkte“. Die Firma White Eagle preist ihre besonderes kleinen Beagle-Hunde an, die handlicher sind, weniger fressen und nicht so viele Test-Arzneimittel brauchen – eiskalte Vermarktung empfindsamer Mitgeschöpfe. Sogenannte Welpenverhätscheler werden beschäftigt, um die jungen Hunde auf Gefügigkeit für spätere Eingriffe zu trainieren. „Paws to reflect“ (Pfoten zum Widerspiegeln) heißt der Slogan von Hazleton Research Animals für saubere Beagle, die schon im Alter von drei Wochen einem „Anpassungsprogramm“ unterzogen werden. Die Firma LRE hält über 10.000 Hunde und schafft zwecks rascher Akklimatiesierung künstliche Laborbedingen durch völlig von Wänden umgebene, überdachte Zwinger. Sogar trächtige Hündinnen werden angeboten.

Werden nur extra für diesen Zweck gezüchtete Hunde zu Experimenten herangezogen?

Nein, die Beschaffung von “Experimentiermaterial” erfolgt auch auf anderen Wegen. Etliche Universitäten bezogen ihre “Versuchsobjekte” von unseriösen Händlern wie die RheinischWestfälisch Technische Hochschule (RWTH) in Aachen von Erich Stock aus Gelnhausen oder Werner Riedl aus München. Ein Universitätsprofessor aus Homburg gestand: “In den siebziger Jahren haben wir das Saarland regelrecht ENTHUNDET. Die Polizei hat damals Fundtiere, vor allem im Bereich der Autobahnen nicht an die Tierheime abgegeben, sondern zu mir in die Experimentelle Chirurgie gebracht.” Diese Beschaffungskriminalität hat sich bis heute nicht geändert. Der “Tierdetektiv” Dieter Körner aus Hamburg, der Tierdieben auf der Spur ist, machte unlängst drei Polen dingfest, in deren Auto er Drahtschlingen zum Einfangen von Hunden und Katzen entdeckte, die an Versuchslabors verkauft werden sollten.

Wofür benötigen wir Tierversuche? Sind sie ethisch überhaupt vertretbar?

Tierversuche dienen u.a. als Vehikel für dubiose Universitätskarrieren. Einer, der eine solche Laufbahn eingeschlagen hat, ist Prof. Dr. Bernd Brinkmann, Gerichtsmediziner, Universität Münster. Er erdrosselte Hunde durch manuelles Zuziehen eines fingerdicken Hanfseiles unterhalb des Kehlkopfes durch “zwei kräftige Männer”, Verdrillung einer Kette mit einem knebelartigen Metallstab und mit einem Drahtseil, welches mit einem speziellen Hebelwerkzeug zugeschnürt wurde. Einige Versuche verlangten das Erwürgen durch “manuelle Kompression des Kehlkopfes” Für seine 300 herausgegebenen Publikationen zum Thema Rechtsmedizin und damit für seine Tierversuche erhielt Brinkmann im November 1994 einen mit 60 000 Mark dotierten Preis. Erst kürzlich empörte sich Hans Meiser in seiner Sendung mit dem Titel “Wie mit Organen Geschäfte gemacht werden” darüber, dass derselbe Bernd Brinkmann ohne Befragung der Eltern für tot erklärte Kinder zwecks Organentnahme ausgeschlachtet hat. Uns Tierversuchsgegner überrascht so etwas nicht, denn wir wissen und können auch nachweisen, dass vorangegangene Experimente an unseren Mitgeschöpfen aus zwei Gründen immer Menschenversuche nach sich ziehen: Tierversuche wirken gefühlsabstumpfend. Und das Resultat? Die Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft beantragte eine erneute “Überprüfung” von Viagra, da eineinhalb Jahre nach dessen Zulassung bereits 18 Meldungen über Todesfälle eingegangen waren.

Wie sieht die Zukunft aus? Ist ein Ende der Tierversuche in Sicht?

Wer sich so wie wir seit Jahren mit der Problematik der Tierversuche auseinander gesetzt hat, dem sind die eklatanten Widersprüche, die sich zwangsläufig aus der Unsinnigkeit der Tierexperimente “zum Wohle des Menschen” ergeben, nichts Neues. Durch solche “Studien” können menschliche Krankheiten nicht erforscht werden, da aufgrund gravierender anatomischer, physiologischer und weiterer Unterschiede kein einziges Tier weder für andere Tiere noch und schon gar nicht für den Menschen “Modell” sein kann. Alle Vorhersagen aus tierexperimentell gewonnenen Daten sind reine Spekulation. Das gilt selbstverständlich auch für den Hund. Neben der Kritik an Tierversuchen aus ethischer und methodologischer Sicht haben wir immer wieder auf ganzheitliche medizinische Disziplinen aufmerksam gemacht, deren Vertreter Tierversuche aus philosophischer und fachlicher Sicht ablehnen. Ihre Heilerfolge können jedoch trotz aller Bemühungen der industriellen Medizin, die nur an Symptomen herumkuriert und für die Chemikalisierung der Bevölkerung durch exzessive allopathische Medikation verantwortlich ist, nicht wegdiskutiert werden. Für die Biologische Medizin machen wir uns auch weiterhin stark, an der Seite von Wissenschaftlern und Ärzten, die sich von der konzertierten Eliminierungsstrategie gegenüber diesen Verfahren nicht beirren lassen. Der große Zulauf aus der Bevölkerung zu einer “Medizin der Zukunft” ist unübersehbar und läuft uns auf eine nicht allzu ferne Befreiung der “Versuchstiere” hoffen.

Quelle:
http://www.the-underdog.de/tierversuche.html

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